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Heimatverein Thalkirchdorf

Theatergruppe


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Wo wurde Theater gespielt?
Ein kleiner Rückblick


Hier im ehemaligen "Gasthof zum weissen Röss´l", dem heutigen Ferienhof Breyer in Knechtenhofen, wurde um 1870 vom damaligen Veteranenverein bereits Theater gespielt. Die Zuschauer kamen aus dem weiten Umkreis.
Dieses Schmuckstück (links) aus Knechtenhofen befindet sich jetzt, mit anderer Inschrift, im Museum in Illerbeuren
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Noch vor 1887 erfolgte der Umzug des Theaters in den "Gasthof zur Traube", genannt "Bäcke Marte". Dort wurde gespielt bis zum Jahre 1954. Hier ein Bild von 1952: "Gstärgrindeg"
Mit dem Umbau der Traube 1962 ging der schöne Theatersaal verloren. Es begann eine lange Pause.
Seit 1988 wird im Thaler Festsaal Theater gespielt.
Theater - Chronik zwischen 1870 und 1937
Der 1. Chronist, den wir kennen, ist Peter Hölzler (geb. 1863). Er erzählt, dass er schon als "kleiner Knirps" vom Theater spielen träumte.
Damals, so berichtet er, "machte ich mich mit aller Zärtlichkeit an die Mutter heran und fragte sie, ob ich nicht ins Theater dürfe. In Knechtenhofen wird wieder gespielt! Zu meiner nicht geringen Freude durfte ich am darauf folgenden Sonntag mit lieb Mütterlein ins Theater." Aus diesem 1. Theaterbesuch wurde eine Liebe für´s Leben.
Ab 1896 nannten sich die Spieler "Theatergesellschaft Thalkirchdorf". Bis zum 1. Weltkrieg 1914 wurden viele Stücke mit Erfolg aufgeführt. Dann war Pause bis 1924.
Am 22.3.1924 fanden sich wieder Spieler zusammen zum "Theaterverein Thalkirchdorf". Max Schmid ist jetzt Chronist. 1. Stück: "Das Annerl vom Grundlhof". Volles Haus! Großer Erfolg! So ging es weiter bis 1937.
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Der junge Gallus Witzigmann (ganz unten Mitte) malte damals schon Kulissen. Hier der Theaterverein beim "Loder von Lindham" 1925.
1937 - 1945 - 1954
Gallus Witzigmann berichtet in seiner kurzen Chronik aus jener Zeit, dass die Thaler während des Nazi-Regimes nicht mehr frei entscheiden durften, was sie spielen wollten. So "schlief die Theatertätigkeit ab 1937ganz ein". 1945 kehrten ehemalige gute Spieler aus dem Krieg zurück und beschlossen wieder anzufangen. Sie hielten durch bis 1954.

Den Höhepunkt dieser Spielperiode bildete 1949 die Operette "Im weißen Röss´l" von Ralf Benatzky. Ein Riesenerfolg! 15 Aufführungen!
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Aus dem Osten verriebene Berufsmusiker stellten das Orchester, die Thaler traten als Sänger auf - u.a.: Adelinde Milz und Martin Gruber (beide links) Josef Seitz, Georg Schädler, Max Kast sen.,
Hildegard Lingenhöhl, Marianne Schädler, Luise Kennerknecht. Betty Gruber sorgte für die Ausstattung. Gallus für das Bühnenbild.
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Ein weiteres Erfolgsstück war "Gstärgrindeg" von Toni Gassner-Wechs, 1952
"Thaler Theaterspieler" 1988...
Nach 35-jähriger Pause suchte Gabi Schwend wieder eine Theatergruppe zusammen. Georg Schädler unterstützte sie dabei finanziell, Walter Hummel baute die Kulissen, Gallus Witzigmann malte das Bühnenbild, Max Kast wirkte bei der Regie mit. So gab es im Frühjahr 1988 wieder einmal eine Premiere im Thal. Es waren 2 Einakter: "D´Heiratsanzeig" und "D´Isebahner Kuah". Ein voller Erfolg!
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Die beiden Publikums-Lieblinge:
Michl Fink und Adolf Meusburger
... bis heute
Seit 1988 wird regelmäßig gespielt. Die Spielerschar verändert sich zwar von Jahr zu Jahr, Ältere hören auf, Jüngere steigen ein - aber, keine Sorge - es ist noch genügend Potential vorhanden! Denn die Jüngsten hocken schon in den Startlöchern und warten nur darauf, auch einmal mitspielen zu dürfen. So wie damals Peter Hölzler im Jahre 1870.
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Die Mitwirkenden der „Thaler Theatergruppe“ zum jetzigen Zeitpunkt.

Leitung
Leitung:
Beate Baur
Regie
Regie:
Brigitte Edlich

 
Alles weitere auf der Homepage: http://theater.thalkirchdorf.de

Heimatverein Thalkirchdorf e. V.